Vulkanstrasse, Zürich

Das ehemalige Areal von BASF an der Vulkanstrasse wird umgenutzt. Die Credit Suisse und die Karl Steiner AG haben zu einem Wettbewerb mit fünf internationalen Teilnehmern eingeladen. Es soll eine architektonisch, städtebaulich und wirtschaftlich überzeugende Lösung entstehen, die rasch umgesetzt werden kann.

Der Entwurf im Spannungsfeld von Gleisen, Autobahn und Gewerbebauten reagiert mit drei verschiedenen, präzise gesetzten Hochpunkten. Diese bilden ein städtebauliches Ensemble, das sich zum einen auf den grösseren Massstab der Zürcher Hochhauszone bezieht, zum anderen den Anforderungen an lärmgeschütztes und belichtetes Wohnen an einer prägnanten Adresse Rechnung trägt.

Das 80m hohe, quer zu den Gleisen angeordnete Wohnhochhaus bildet zusammen mit dem Obsidian-Hochhaus auf der gegenüberliegenden Gleisseite für den Bahnreisenden den Auftakt der Stadt. Als weithin im Gleisraum sichtbare Landmark stellt es mit seiner Höhe den Bezug zur neuen Überbauung „Westlink“ her und bindet die Überbauung somit in den Kontext des entstehenden Zürcher Hochhausgürtels ein.

Die Anordnung der Gebäude auf dem Areal trägt der besonderen Lärmsituation Rechnung: Der bahnseitig angeordnete Riegel schützt mit seinen fünf Bürogeschossen sowohl den sich mit dem IBM Gebäude bildenden Innenhof als auch die nördlichen Wohngebäude. Zudem werden bahnseitig erschlossene, gut sichtbare Firmenadressen geschaffen.

Der sich bildende, lärmgeschützte Innenhof dient als urbane Aufenthaltszone sowohl für Büronutzer als auch für die Bewohner. Die Gewerbeeinheiten sind vom Aussenbereich erschlossen und besitzen bei Bedarf die Möglichkeit, Eingänge und Schaufenster zum Innenhof zu realisieren.